Unsere Reise nach Sardinien beginnt mit der Suche nach der “verlorenen Zeit” der nuragischen Voelker. Auch wenn diese Periode sehr weit zurueckliegt, findet man noch sehr viele archeologische Fundstuecke. Die Nuragen, die immer noch das Territortium zu bewachen scheinen, mit ihren Tuermen und Schiessscharten und die vielen Totenkammern, Domus de Janas genannt die der Aberglaube noch heute als Hexsenhaeuser bezeichnet. Aber auch andere archaeologische Fundstuecke sind von hohem Interesse: die “Pietre Fitte”. Auf den Hochebenen findet man die praechtigen Ruinen der Brunnen, wo die Nuragenvoelker das Wasser und die “Grosse Mutter” verehrten. Dank der ueber sechshundert kleinen Bronzestatuen, aufbewahrt im Archeologischen Museum von Cagliari, gewinnt man einen Eindruck vom Leben, den Goettern, der Kultur, der Gewohnheiten und den Sportlichen Wettkaempfen der Nuragenbewohner. Sardinien ist noch immer eine archaische Insel und seine Bewohner vorallem im Landesinneren, pflegen noch sehr die alten Traditionen. Dadurch helfen sie uns, die nuragische Bevoelkerung der Bronzezeit besser zu verstehen.