Die sardischen Bronzestatuetten bezeugen auch die Geburt des Sports auf Sardinien. Sie gehen auf der Periode vom IX. bis VII. Jahrhundert zurück und sind mehr oder weniger gleichzeitig der Epoche, in der Licurgo und Ifito starteten die Olympiaden. Die Panellenischen Wettkämpfe verbunden sich an dem primitiven Kultus von Pelope. Die „Sardischen Spiele“ wurden mancher unbekannten, sehr antiken Gottheit gewidmet, die mit dem Kultus der Erde und der Fruchtbarkeit verbunden war (vielleicht die Große Mutter).
Beide die griechischen und protosardischen Wettkämpfe entstanden im Zeichen der Religion und stellten eine Gelegenheit von Wiedererlangung der ethnischen Identität und von Einigkeit zwischen zwei kämpfenden Völkern.
In Griechenland war der „Atlis“ von Olympia die Stätte bestimmt für di Befriedung. Aus Sardinien gab es verschiedenartige Heiligtümer:
• S. Vittoria von Serri
• Serra Orrios von Dorgali
• Abini von Teti
In diesen letzteren Kultusstätten ereigneten sich die Wettkämpfe innen großen Gebieten in der Nähe des Tempels.
Wie noch heute passiert, auch in den nuragischen Festen berücksichtigte man alles wie ein Gabe und wurden alle gesellschaftlichen Unterschiede ausgelöscht.
Dieselbe Wettkämpfe waren ein Zeichen der göttlichen Großzügigkeit, die Reichtum und physische Stärke schenkte. Wettkämpfe als Gabe und als Zeugnis einer sardischen Identität, ganz unabhängig von den Streiten die außerhalb des heiligen Gebiets stattfanden.
Vertiefungen
Kämpfer und Anonymität
Boxer
Scheibenschießen zu Pferd