Die Eroberung
238 v. Chr. erhoben sich die punischen, auf Sardinien festgesetzt Söldnertruppen gegen Karthago, und riefen um Hilfe bei den Römern.
Das war eine goldene Gelegenheit für die Römer, die die Insel wegen seiner Ressourcen und strategischen Lage erobern wollten.
Der Konsol T. Sempronius Gracchus besiegte die große punische Küstestädte und in dem gleichen Jahr wurde die Insel der römischer politischen Beherrschung unterworfen. 227 v. Chr. wurde Sardinien eine römische Provinz zusammen mit Korsika.
Die punische Insel wurde von einer starken Romanisierung betroffen, aber die inneren Zonen blieben lang feindlich den neuen Beherrschern, wie sie, im Übrigen, gegen die Punischen früher gewesen waren. Die lateinischen Quellen überliefern eine lange Reihe von Kampagnen gegen die rebellischen Bevölkerungen, die in echten Kriegen gegen aufständischen Bewegungen gipfelten. Diese Bewegungen wurden von Wortführer der alten vorherrschenden Großgrundbesitzerklasse geführt oder ermutigt.
Überlegungen über die antagonistische Natur der Sarden
Der Kampf gegen Römer war eigentlich hartnäckig, Sarden wollten nicht sich einer radikalen Verwandlung von Kultur und Moral unterziehen, wie Römer planten im Unterschied zu Karthagereren, die zufrieden nur mit ihrer strategischen und wirtschaftlichen Sicherheit waren.
Sardinien und Bürgerkriege
Das im Zentrum des Mittelmeers gelegte Sardinien darstellte eine strategisch wichtige Lage, und dann spielte eine merkwürdige Rolle während den turbulenten Jahren der Bürgerkriege zwischen Mario und Caesar und Pompeius (I. v. Chr. Jahrhundert).
Sardinien als Exilland
Römer berücksichtigten Sardinien als ein Land, wohin Rebellen zu schicken und ausgrenzen. Auch das beitrug zu der Romanisierung der Insel.
Vertiefungen
Der Aufstand von Ampsicora und andere Auflehnungen
Gebietsorganisation und die Städte
Römische Städte und Nekropolen
Antiken und epigraphischen Quellen
Das Straßennetz, Brücken und Wasserleitungen
Die Bautechniken
Bedeutung des Korns
Mercatores e Negotiatores
Zweisprachigkeit
Religion
Lokale und afrikanische Keramik aus Kampanien
Die italische „sigillata“
Der Becher aus Nora und die Zirkusläufe
Die spätitalische „sigillata“
Die südgallische „sigillata“