Suche Ändern
UnterkunftAuto VermietungFährenFlügeTransfer
Unterkunft wählen::

vom: 
Kalender
bis:
Kalender

Gebiet:


Zimmer:

1° Zimmer


Adulti


Urlaube  auf Sardinien
Urlaube auf Sardinien
Die InselArchäologie
500.000 a.C.>>1800 a.C.
1800 a.C. >> 238 a.C.
455 a.C. >> 880 d.C.

Datierung
Die Bezeugungen von Menhirs auf Sardinien gehen wenigstens auf das Neolithikum Recente zurück (Cultura di Ozieri, 3500 v. Chr.), querend die ganze Kupferzeit durch und überlebend bis zu der Nuraghenkultur. Die Bevölkerung inneren Sardiniens (die „Barbaricini“, die von den Römische nicht erobert wurden) geehrten Menhirs sogar im Mittelalter weiter. Gregorio Magno schrieb in einem seiner Briefen von VI sec. n. Chr. (Ep. XXVII): “Ligna autem et Lapides adorent”.
Noch heute beschwören diese Steine erstarrten Männer oder werden in Verbindung mit Tieren gesetzt. Trotz die späten Änderungen, zeigen diese Denkmäler die Elemente der animistischen Religion, nach der dieselbe Steine magische Tabuobjekte waren und als animiert und Sitz von Geistern berücksichtigt wurden.
 
Ursprung und Kulte
Wahrscheinlich waren diese Menhirs die steinige Darstellung des antiken Tiers (der Stier), der sich mit der heiligen Natur vereinigte. Es geht um eine Ideologie mit orientalischen Ursprünge, die in Abendland neue animistische und magische Elemente annimmt.
Man vermutet, dass um Menhirs (Götter aus Stein) religiöse und magische Zeremonien fanden statt. Der Menhir enthielt den Befruchtenden Geist, der von jungfräulichen Bräuten während heiligen Ritualen magisch angenommen wurde. Während anderen Versöhnungsrituale tanzte man um Menhirs und warf man Steine gegen ein Gestein genannt „Babbu Ogozzi“, die einem riesigen Mann mit einer Kapuze ähnelt (dieser Brauch existiert noch in Olzai).

Beschreibung
Normalerweise waren sie 3m groß und hatten keine Dekorationen wegen manchem Tabu oder um die ursprüngliche Stärke der Mana zu bewahren: diese Macht konnte sich nur aus nacktem Felsblock – Sitz des heiligen Geists - voll ausströmen. Die natürliche Grobheit ist eine Eigenheit, die alle sardischen Menhirs verbindet und auch die Menhirs aus Mitteleuropa und aus der mediterranen Zone charakterisiert: Palestina, Puglia, Malta, Korsika (wenigstens für die antiksten Epochen).
Mit einer scharfen oder rundlichen Spitze und einer konischen Form, stellen die sardischen Menhirs das männliche Glied dar: der Phallus, Symbol für den Sonnenstier, Partner der Großen Mondmutter.

 

Vertiefungen
Religiosität in der Kultur von Ozieri
Menhirs
Begräbnisse in der Kultur von San Michele
Dolmens
Domus de Janas
Domus de Janas: ewige Wohnungen
Kreisgräber
Die Kreise von Arzachena
Die Ausstattungsobjekte von Arzachena
Die Waffen
Die Große Mutter und der Stier
Die mediterrane Mutter
Pränuragische Sprache
Kulturelle und linguistische Bande



Karte von Sardinien
Cagliari
Wettervorhersage
23°c / 28°c
Oristano
Wettervorhersage
22°c / 29°c
Sassari
Wettervorhersage
20°c / 29°c
Nuoro
Wettervorhersage
20°c / 29°c
Videos von Sardinien
Andere Zielorte auf Sardinien: