Lage
Die merkwürdige Struktur des Vorgebirges, der sich in verschiedenartigen Vorsprüngen öffnet, ist, mit ihrer geografischen Lage (an den Brüchen, die vom Süd und Ost nach Spanien leiten), der wichtigste Grund für die Blüte des Zentrums während der punischen Epoche.
Die phoenixsche - punische Stadtstruktur (von der nachfolgenden Struktur der römischen Epoche kaum unterscheidbar) betraf die ganze Zone der kleinen Halbinsel und nutzte alle vom Territorium angebotenen Möglichkeiten aus.
Tophet
Es befindet sich auf der Landenge, die die Halbinsel mit dem Festland verbindet, und besonders an dem Strand, hinten der aktuellen Kirche von Sant’Efisio. Die Stätte wurde 1889 von einer Sturmflut entdeckt.
Die erste Ausgrabungen entdeckten über 200 steinige Urnen, alle von im Sand versteckten Stelen markiert. Die meiste Gräber gehören dem „Brunnentyp“ und haben eine Ablagerungszelle. Die entdeckten Ausstattungen liegen VII. und IV. Jahrhundert v. Chr. zurück.
Hohe Tanitstätte
Nach der Landenge findet man die Monumentalanlage „Hohe Tanitstätte“, Zentrum des Stadtkults. Der Name stammt von dem pyramidenförmigen Grabstein, den Prof. Patroni entdeckte und als Symbol für die karthagere Göttin deutete. Es besteht aus einem Fundament, 10x11m, auf dem andere Wände stehen sollten. Wahrscheinlich man trat in das Gebäude durch eine Treppe ein.
Vertiefungen
Kulturelle Zäsur
Eigenheiten der punischen Zentren
Die punische Kunst
Amulette, Skarabäengemmen und Juwelen
Punische Nora
Punische Bithia
Tonfigurinen von Bithia
Der Hafen von S. Antioco