Exvoten
Gehören dieser Gruppe eine Nummer von interessanten „Bronzetti“, die an besonderen symbolischen Valenzen zu verbinden sein.
Unter dem fallen zwei Modellen von komplexen Nuraghen auf, die in Olmedo und Ittireddu (Sassari) gefunden wurden. Das Exemplar von Ittireddu weist ein Häuschen auf einer Plattform auf. Manche Vögeln sich lassen auf dem Doch des Häuschens nieder. Der Nuraghe von Olmedo, dagegen, steht auf einer Plattform mit fünf Armen.
Man erläutert diese Art von Gaben als eine Danksagung für eroberte Festungen oder für die bei ihrer Eroberung bekommene Hilfe.
Auch die Gabe von Scheiden ist sehr interessant. Wir finden diese Art von Exvoten überhaupt in den phoenixschen Gräbern von Tharros, die das letzte Jahrhundert ausgegraben wurde. Die Datierung stützt sich auf die Dolche in den Scheiden und geht auf dem VIII.-VII Jahrhundert v. Chr. zurück. Einige Scheiden wurden in der punischen Nekropolis von Bithia entdeckt und gehen auf dem VII.-VII. Jahrhundert v. Chr. zurück.
Dank den verschiedenartigen Exvoten verstehen wir die Fähigkeitsebenen, die die Nuraghenmenschen erreichten. Einige Exvoten darstellten allgemeine Gegenstände wie Dolchgriffe, Vasenhenkel und konische Knöpfe
Man kennt auch einen rituellen Kandelaber und ein herrliches Schmuckköfferchen.
Sehr interessant ist auch ein Köfferchen aus pflanzlicher Fiber (Serri –NU).