Kultureller Aspekt “Sub-Ozieri”
Eigenheiten
Seit 2850-2600 v. Chr.
Auf die antikste Phase geht der kulturelle Aspekt “Sub-Ozieri” zurück, der sich für Keramikkunst ohne Dekoration unterscheidet und überhaupt in Südsardinien sich verbreitete, und besonders in:
- Terramaini – Pirri (Cagliari)
- Su Coddu di Selargius (Cagliari)
In dieser Keramikkunst verschwinden die typische Dekorationen und die Vase sind fest immer undekoriert und haben neue Formen. Man findet auch dekorierte Fragmente aus heller Ton.
Die Kulturen von Abealzu und Filigosa
Bedeutung
Die hauptsächliche Aspekte des Frühen Äneolithikums kennzeichnen diese Kulturen:
- Filigosa (Osilo)
- Abealzu (Macomer)
Die Kultur von Filigosa
Es ist berühmt für kleine Vasen, die in Begräbnisstätten gefunden wurden und konnten dekoriert oder undekoriert sein.
Außer Keramikkunst findet man:
- Lasten für Webstuhl
- Pfeilspitzen aus Oxidian
- Ketten aus Ton, Knochen und Muscheln
- Gegenstände aus Kupfer und Silver
Die Manufakturen, die in Gräbern gefunden waren (z. B.: in dem Grab von Serra Cannigas, neben Cagliari), können in dieser Epoche zugeordnet werden.
Die Phase von Abealzu
Es gibt nicht zahlreiche Zeugnisse dieser Periode auf südlichen Sardinien. Sie hebt sich durch Vasen ohne Dekorationen, oft mit weiblichen Symbolen an. Aus Begräbnisstätten aber auch aus Behausungen wurden kleinen weiblichen Statuen aus Marmor entdeckt, die „
Idoli a traforo“ genannt wurden, denn die Arme nicht an der Taille angelehnt aber von dem Oberkörper abgehoben waren.
Vertiefungen
Unterschieden zwischen diesen zwei Kulturen
Der Tempel von Monte D’Accoddi
Die Statuen-Menhirs