Die von Römern eingeführten Gottheiten verwandelten und schlossen sich zusammen mit dem vorherigen religiösen Reichtum Sardiniens. Zum Beispiel, in Bithia (Domusdemaria) im II. Jahrhundert n. Chr. war lebendig der Kult einer Gottheit, die mit Esculapium identifiziert wurde aber mit der Form des karthageren Gottes Bes dargestellt war. Andere Statuen dieses hässlichen aber wohltuenden Dämons, wurden auch in Cagliari und Fordongianus entdeckt. In Karalis, Sulci und Turris Libisonis bezeugt man den Kult von Isis, eine orientalische Gottheit, die normalerweise mit einer üppiger Gegenwart von Händlern verbunden war.