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Die Burg liegt ganz im Grünen. Ihre Struktur zeigt noch die Reste eines alten Turms rechteckiger Basis mit einer Inschrift aus dem Jahre 1053, außerdem einen Palast in gotisch-katalanischem Stiel in dem die Herren von Laconi wohnten. Teilweise sind auch noch die Gefängnisse sichtbar.
Laconi ist jedoch auch bekannt als Geburtsort Sant'Ignazio (1701-1781 in Cagliari), einer der meist verehrten Heiligen Sardiniens. Ihm sind jedes Jahr am 30. August religiöse Rituale in der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Kirche von Sant'Ambrogio geweiht, die seit den Fünfzigerjahren, im Zuge seiner Heiligsprechung, auch nach dem Kapuzinermönch benannt wird und zu einer viel besuchten Pilgerstätte geworden ist.
Intimer ist das Fest von Sant'Antonio Abate (16./17. Januar), das mit einem Feuer und typischen Speisen in der Nähe der gleichnamigen Kirche gefeiert wird.
Sehenswert ist auch das Fest des San Daniele am zweiten Sonntag im Mai in der kleinen Landkirche und das städtische Museum oder "Museum der Menhiere", das sich im Untergeschoss des Rathauses befindet. In seinem Inneren sind 40 Exemplare prähistorischer Menhiere aufbewahrt. Es besteht aus sieben einzigartigen Austellungssälen.