Auf dieser Route erlebt man einige der ungewöhnlichsten Naturschönheiten Sardiniens. Nachdem man den südlichen Hang des Flumendosa-Beckens hinter sich gelassen hat, schlängelt sich die Straße durch den gleichnamigen Cañon und die unberührten, wilden und mächtigen Berggipfel „Cuccuru Mufloni“ und „Monte Tonneri“, die über dem natürlichen zyklopenartigen Turm „Perda Liana“ abheben. Nach etwa 9 Kilometern erreichen wir Seui, ein sehr bekannter Ort in der
Barbagia von Seulo.
Seui lebt von der Landwirtschaft und hat durch seine eigentümlichen Weine schon eine beachtliche Bekanntheit erlangt. Steile Strassen und Wege führen durch die vielen Weinberge. Ausgezeichnet sind auch die gastronomischen Produkte dieser Umgebung.
Setzen wir die Route nun fort und durchqueren die charakteristischen Dörfer Osini und Glassai in schwindelerregenden und felsigen Höhen.
Ganz in der Nähe von Ulassai befinden sich die wunderschönen Grotten "Su Murmuri". Für eine geführte Besichtigung, die mindestens 3 Stunden dauert, muss vorher ein Termin vereinbart werden.
Eine besondere Würdigung hat sich der kleine Ort
Ierzu verdient: hier befindet sich der „Hauptsitz“ des international bekannten sardische Weines "Cannonau", der in großen Mengen von hier aus exportiert wird.
Folgt man weiter den kurvenreichen Strassen, öffnen sich vor den Augen des Besuchers beinahe unendliche Horizonte in einer eindrucksvollen Landschaft, umrandet von riesigen Felskämmen.
Als nächstes erreichen wir Lanusei, die Hauptstadt der Ogliastra-Region. Dieses saubere und nette Städtchen empfängt seine Besucher mit schönen Gebäuden, Plätzen und Lokalen. Aufgrund seiner Nähe zum Meer und dem besonders angenehmen Klima, ist es das ideale Domizil für einen entspannenden und ruhigen Urlaub. Wanderungen durch die Berge und die umliegenden Parks sind besonders zu empfehlen.
Bemerkenswert ist auch die gastronomische Tradition, die vornehmlich auf landwirtschaftlichen Produkten beruht, aber auch die köstlichen Angebote des nahen Meeres nicht verschmäht.