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Carloforte
Oberfläche: 50Km2
Bevölkerung: 6.629 einwohner
Gebiet: Iglesiente
plz: 09014
Vorwahl: 0781

Der Name Carloforte steht fuer den beruehmten Thunfischfang. Jahrzehntelang haben die Fischer der Insel von ertragreichen Faengen gelebt.
Carloforte
Sie garantierten den unterhalt der Familien und entwickelten sich mit der Zeit zu einer Industrie auf die die Carlofortiner ihre Zukunft aufbauen wollten. In der Siebzigerjahren  jedoch versiegte diese scheinbar unerschoepfliche Quelle. Den Thunfischfang uebernahmen nun auslaendische Reeder die mit aufwendigen technischen Mitteln die kostbaren Fische schon in internationalen Gewaessern abfingen. Nun konnten die fische zum Laichen nicht mehr an die Kuesten kommen und verschwanden bald voellig. So endeten auch diese blutigen schlachten, die die Fischer von S.Pietro so geschickt fuehren konnten. Und so sind die grossen Kaehne an der Isola Piano zu Museen geworden eingerichtet und ausgeruestet mit dem Geraet und den maschinen die die Carlofortiner einst zur Fischverarbeitung benutzten.
Die erstsen die die Insel als staendigen Wohnsitz waehlten waren die Tabarchini-eine Gruppe von Fischern und Korallentauchern aus Ligurien die auf der tunesischen Insel Tabanaka lebten. Die staendigen Piratenueberfaelle, baten sie den Koenig Carlo Emanuele III der San Pietro dem piemontesischen Koenigreich einverleibt hatte um die Erlaubnis sich auf der Insel niederzulassen. Der Koenig gab seine Zustimmung und die Tabarchini nannten zum Dank ihre Stadt Carloforte. In der neuen Heimat lebten sie weiterhin vom Fischfang obwohl sie viele Schwirigkeiten ertragen mussten.
Dei Schroffheit der Felsen die Abgeschiedenheit der blendendweissen Straende und die bescheidene vegetation fuer die die ein authentisches Sardinien suchen. Realitaet ist das Leben mit dem Meer und in Abhaengigkeit vom Meer mit allen Schwierigkeiten, die das Inselleben mit sich bringen. Darin liegt die Faszination von Carloforte: Die Authentitaet die mit Stolz von seinen Einwohneren verteidigt wird und ein bisschen auch von sienem Meer ein starkes unbeherrschbares Meer dessen unaufhoerliches Rauchen fast wie eine Warnung klingt an den der es nicht respektieren will.
Guardi dei Mori ist der hoechste Punkt der Insel. Von der Sitze aus wo noch die Reste eines alten Wachtturms liegen, schweift der Blik ueber dei wunderschoene Pineta in alle Himmelsrichtungen. Dei insel San Pietro hat keine reiche Vegetation. Zahlreich jedoch sind die Pinien, so wei es frueher auch die Wocholderbaeume waren die dann gefaellt und zum Hausbau verwendet wurden. Dei Landschaft ist gleichfoermig und doch sanft unterbrochen von kleinen weissen Landhaeuschen, die gebaut wurden um das bisschen anzubauen was die ausgedoerrte Erde von San Pietro hergeben kann. Wer Straende sucht Kuesten de hat nur die Qual der Wahl- vom Strand von Girin zu dem von Punta Nera bis zum fantastischen Strand von Bobba, 1 Minuten von den beruehmten Colonne entfernt, 2 Saeulen aus rotem Tracht die 20 m vor der Kueste im Meer stehen und sum Symbol fuer die Schoenheiten von Carloforte entlang erreichten man die Kueste von Messaluna mit der gleichnamigen Bucht ihren tiefen Felseinschnitten und herrlichen Grotten. Weiter an der Westkueste gelangt man zum Strand von Spalmatore, dann nach Cale Vinagra , Cala Fico und Capo Sandalo- eine foge unglaublicher Landschaften unterbrochen von verlassenen Bergwerken, kleinen Landhaeusern, Waeldern von Aleppokiefern und Vulkanfelsen. Ein Stueck Paradies sagen die Touristen die jedes Jahr zu Tausenden kommen, nur eine halbe Stunde von Festland entfernt.   



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