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Narbolia
Oberfläche: 40Km2
Bevölkerung: 1.691 einwohner
Gebiet: Il Montiferru
plz: 09070
Vorwahl: 0783

Narbolia ist ein kleiner Ort mit gerade einmal 1700 Einwohnern und befindet sich 18 km von Oristano entfernt.
Er liegt am Meer und ist bekannt für die typischen Produkte aus Korkeiche, Zitrusfrüchten, Trauben und Oliven.
Ganz in de Nähe befindet sich der große Pinienhain von Is Arenas, der direkt bis ans Meer zum gleichnamigen Strand verläuft. Es ist eine richtige Oase: Eukalyptusbäume, Myrtesträucher und Bohnenkraut, und im Frühling blühen hier wunderschön die Mimosen; ein ideales Habitat für Eichelhäher, Wiesel und Füchse.
Der Pinienhain wurde um das Jahre 1950 gepflanzt, um die kontinuierliche Dünenbildung aufzuhalten, die durch die starken Böen des Mistralwindes immer weiter fortschritt.
Aufgrund der Dünen und des goldfarbenen Sandes (er ist dem der großen Wüsten des afrikanischen Kontinents sehr ähnlich) wird Is Arenas als eine der letzten Wüstenzonen Europas betrachtet.
Auf dem Sand blühen Akazien, Kiefern, Wacholder und kleine Zwergpalmen (diese übrigens hauptsächlich in der Nähe des Teiches Stagno di Is Benas). Am nördlichsten Punkt des Strandes erhebt sich der steinerne Bogen von Archittu aus dem Meer.
Um Is Arenas von Cagliari aus zu erreichen, fährt man die „Carlo Felice“ (SS131) bis San Vero Milis. Gleich hinter den Überbleibseln des Nuraghen S`urachi wechselt man auf die Staatsstrasse SS 292 in Richtung Santa Caterina di Pittinurri. Bevor man die Straße die zum Nuraghen Tradori führt erreicht, gibt es eine Abzweigung, in die eingebogen werden muss. Nun folgt man dieser bis zur ersten Kreuzung an der ein kleiner Feldweg beginnt.
Sardinien hat eine Vielzahl an Nuraghen, und bei Narbolia befinden sich zwei dieser typischen Türme: Mesumaiore und Tradori. Vom erstgenannten ist so gut wie nichts übriggeblieben. In den Ruinen erkennt man einen quaderförmigen Bau, gebildet aus vier seitlich zu den Wänden gestellten Türmen und einem größeren in der Mitte. Dieser Nuraghe wurde gebaut, um den Riu Maisto Impera unter Kontrolle zu halten.


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