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Punta Isuledda

Dieser östliche Küstenstreifen ist einzigartig und wirkt geradezu magisch. Der Strand von Isuledda ist die Perle dieses äußersten Zipfels der Gallura. Dieser schneeweiße Strand braucht keine Vergleiche zu fürchten: feinster Sand, smaragtgrünes Wasser und duftende Vegetation, nur wenige Kilometer vom der Costa Smeralda entfernt.
Reist man auf der Staatsstrasse zwischen Posada und San Teodoro, kann man Punta Isuledda nicht sehen, sie zu erreichen ist aber nicht schwierig und lohnt sich. Wenn es heißt, dass die „Zementierung“ auch in dieser Ecke der Insel schon angekommen ist, dann muss aber auch gesagt werden, dass gerade hier die Natur besonders geachtet und respektiert wurde. Das Klima ist sehr angenehm: leichte Brisen, tropische Temperaturen und die Sonne spiegelt sich auf einem Meer, das jedweder ökologischen Prüfung standhält. Es gibt reichlich Attraktivitäten: zwischen Posada und Olbia, der nord-östlichen Küste der Insel reiht sich eine kleine bezaubernde Sandbucht an die nächste, unterbrochen von atemberaubenden Granitfelsen in den ungewöhnlichsten Formen.
An der Staatsstrasse die nach Olbia führt haben sich die kleinen Dörfer mittlerweile zu touristischen Zentren entwickelt, so dass sie schon einen wichtigen Platz in der gallurischen Wirtschaft einnehmen, indem sie das ausnutzen was sie haben: das Meer und die atemberaubende Landschaft. Da sind also Brunella, St. Lorenzo, Solita' , St. Pietro, kleine pittoreske Ortschaften für das sommerliche Urlaubsvolk. Einige erheben sich auf den Überbleibseln antiker gallurischer Städte. Andere wiederum entstanden erst vor kurzem.
Agrustos, zum Beispiel, hieß in der römischen Epoche „Augustus Populus“. Heute ist es ein kleines Dorf mit einem herrlichen Panorama auf das Meer. Am Strand türmen sich riesige Sanddünen als Erinnerung an die Vergangenheit, als die Seefahrer, auf der Suche nach Granit, dort Unterschlupf vor ihren Verfolgern fanden.
Ein Strand neben dem anderem, von Punta Ottiolu über die Bucht Cala d`Ambra bis hin zum kleinen Dorf Tamerici. Etwas nördlich liegt der Strand „La Cinta “, eine etwa drei Kilometer breite Sandfläche, die den herrlichen Salzsee „San Teodoro“ und das Meer verbindet. Rundherum befinden sich Feriendörfer, Campingplätze und viele kleine private Ferienhäuser. Es ist praktisch eine eigene kleine Welt, mit Blick auf die majestätisch hochragenden Inseln Tavolara und Molara, genau gegenüber des unglaublichen Vorgebirges „Capo Coda Cavallo“. Hier verwandelt sich die Küstenlandschaft in eine Reihe von niedrigen und grünen Hügeln, reich an Pinienhainen und dichtester mediterraner Macchia, die sie wie eine Plane bedeckt. Es grenzt beinahe an ein Wunder, dass die grausamen Waldbrände, die jeden Sommer große Teile der Insel verwüsten, diesen Naturfleck bisher verschont haben.
Das Villaggio Coda Cavallo liegt versteckt auf einem dieser Hügel, und das Panorama auf die Inseln raubt dem Besucher den Atem. Es ist einer der bezauberndesten Winkeln der gesamten Gallura.
Die Bucht Cala Brandinchi, zum Beispiel ist sehr bekannt und erinnert die Badenden schon fast an einen Strand der Südsee. Es ist aber ein wenig mühsam dort hinzugelangen: Folgt man der Straße in Richtung „Capo Coda Cavallo“, muss man rechts abbiegen. Nun fährt man einige Kilometer durch einen wunderschönen Pinienhain bis schließlich die Bucht erreicht ist.
Die Küste von San Teodoro schenkt dem Besucher unvergessliche Ausblicke auf den Strand „Cala Girgolu“, genau gegenüber der Insel Tavolara. Hier haben die Granitfelsen wirklich einzigartige Formen mit Profilen die das Werk eines Menschen sein könnten. Einer der berühmtesten Felsen, in Form einer Schildkröte, wurde im letzten Sommer von einem niederträchtigen Souvenirjäger mit einem Hammer enthauptet und an seiner Yacht befestigt. Die Gerechtigkeit wird ihn bestrafen. Aber die Demütigung die der Natur zugefügt wurde, wird niemals vergehen.



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