Für jeden der nach Cagliari kommt und mit einem Fotoapparat oder einer Videokamera ausgestattet ist, sei es ein Muss, das interessanteste Viertel dieser Stadt zu besuchen: das mittelalterliche
Castello-Viertel. Es befindet sich auf dem höchsten Punkt der Stadt und ist von mächtigen Festungsmauern umschlossen. Kleine, enge Gassen mit alten herrschaftlichen Palästen oder auch alten baufälligen Wohnhäusern aus dem Mittelalter charakterisieren dieses antike Fleckchen. Man findet hier endlos viele kleine Handwerksbetriebe die ihre Kunstwerke ausstellen, Antiquariate und viele Lokale und Bars.
Zwischen Kirchen,
Türmen und Palästen finden gibt es eine große Anzahl von Denkmälern.
Betritt man die Altstadt durch die Porta Cristina, eines der Hauptportale, beginnt der Spaziergang in die Vergangenheit beim stattlichen Pisanischen Turm
St.Pancrazio.
Auf der rechten des Portals trifft man auf die
Zitadelle der Museen. Hier befindet sich das National Museum und das Archäologie Museum. Der Straße folgend gelangt man zum Piazza Palazzo mit dem Palast PalazzoViceregio, zur Zeit Sitz der Präfektur. Etwas weiter ragt die neuromanische
Kathedrale hervor. Sie wurde im 2. Jahrhundert der heiligen Santa Maria Risalente gewidmet und besitzt noch heute wichtige Kunstwerke wie Gemälde auf Geweben, Statuen, Basreliefs und Ornamente verschiedenster Epochen.
Setzt man den Abstieg fort, geht es durch ein Labyrinth von engen Straßen, die dann wieder auf kleine Piazzetten nach oben führen. Von dort aus bietet sich dem Besucher eine tolle Aussicht über die Dächer der Stadt auf das Meer. Unser Weg durch die Altstadt endet an der
Bastione St.Remy, einer gigantischen Terrasse über der Stadt, mit einem außergewöhnlichen Panorama. Es ist einer der Lieblingsplätze der Cagliaritaner für ihre winterlichen sowie sommerlichen Tages- und nächtlichen Spaziergänge.