Oristano kann als die Hauptstadt des westlichen Teils der Insel angesehen werden. Das Land das die Stadt umgibt ist, nach spezieller Bearbeitung, intensiv kultiviert worden. Eines der Hauptmotive für einen Besuch in dieser Gegend ist, außer der obligatorischen Pause in Oristano, die Halbinsel des Sinis, unweit von Cabras. Diese Region bietet wertvolle ökologische und Archäologische Gebiete und ist mit Sicherheit einen Besuch wert.
Aufgrund seiner geografischen Position in der Nähe des Flusses Tirso, des Meeres und der umliegenden Teiche, ist die Oristanesische Küche hauptsächlich von Fisch geprägt. Allerdings bietet das Umland, wie z.b. Arbarea, eine reiche Auswahl an Agrikultur, mit Reiskulturen, Erdbeeren, Melonen, Gemüse und verschiedenen Getreides. Arborea, Santa Giusta, Oristano, Cabras und die Halbinsel des Sinis, S. Vero Milis. Empfohlener Aufenthalt 2-3 Tage
Arborea, Marceddì, S. Giusta
Beginnen wir unseren Besuch in Arborea, eine Art Zentrum, der während der zwanzig Jahre des Faschismus angelegten Gebietes, in dessen Stadt sich Elemente neogotischen und Freiheitlichen Stiles wiederfinden. Folgen wir der Route weiter nach Marceddì, ein charakteristisches Fischerdorf, in dem Ihr frische Aale essen könnt. In der richtigen Jahreszeit könnt Ihr auch “sa tuvara de arena cun crannatza" (Oristanischen Tartuffo mit Vernaccia, eine Art untererdiger Pilz) probieren, und nicht zu vergessen die süßen Wassermelonen. Zum Abschluss ist eine Visite in einer der schönsten Romanisch – Pisanischen Ex Kathedrale Santa Giusta zu empfehlen.
Oristano
Folgen wir der Route weiter nach Oristano, eine Stadt mittelalterlichen Ursprungs, in der wir deren Dom, die Kirche San Francesco und das Museum „Antiquarium Arborense“ bewundern können. Nach einem Besuch der Altstadt ist es das beste am einem Tisch Platz zu nehmen und die typischen Produkte der Gegend auszuprobieren: “minestra de mari a s'oristanesa" (Aalsuppe mit Tomaten), “maccarronis cun cavuru" (Nudeln mit Krebsen), “lissa cotta in su Sali" (Aal im Salzbett).
Cabras, S. Giovanni, Tharros
Die nächste Etappe führt uns nach Cabras. Hier können wir die unterirdische Wohlfahrtskirche des S. Salvatore aus dem 6. Jahrhundert, mit Ihrem gleichnamigen Dorf bewundern. Weiterhin befindet sich hier die urchristliche Kirche des S. Giovanni di Sinis im gleichnamigen Zentrum, und das römisch phönizische Städtchen Tharros. Wenn Ihr Naturfreunde seit, vergesst nicht einen Abstecher auf die Halbinsel des Sinis, und zu dem Teich von Cabras (einem der größten in Europa), zu machen, und Euch dort die Schilfboote is fassonis, die Vögel und Fauna, die diese Naturoase ausmachen, anzuschauen.
Turre Seu, Is Arutas
Einen Halt solltet Ihr auf jeden Fall in dem Vorgebirge von Turre Seu, einer WWF Oase, und auf dem rosafarbenen Strand von Is Arutas einlegen. Dort könnt Ihr, während des Volksfestes im August, den berühmten Bottarga di muggine (getrocknete Fischeier) probieren, eine wahre Spezialität die als Vorspeise oder zu Nudeln gegessen wird. Probiert hier auch la merca, einen in grobem Salz eingewickelten gekochten Aal. Am Ende gibt es dann die Amaretti (Backwaren mit Mandeln) mit Wein (Vernaccia).
S. Vero Milis
Zum Abschluss schlagen wir einen Besuch zu den Stränden von Putzu Idu, Su Pallosu und in die Natur Oase des LIPU (Gemeinde von S. Vero Milis) vor, einen Refugium der rosafarbenen Flamingos.