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Gastronomie im Gennargentu
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Der Gennargentu ist ein sehr gebirgiges Gebiet, gezeichnet von Bergen, Tälern und Flachland. Es zeigt sich hauptsächlich unbewohnt, aber Tier- und Pflanzenwelt sind hier durchaus vorhanden: hier wohnt der Goldadler, mitten in Steineichen, Sommereichen und Wacholder. Neben dem Waldruf dieser Vögel, kann man auch Schafe, Ziegen und Rinder wahrnehmen, weil das Tierleben hier von der Viehzucht gekennzeichnet ist, und dementsprechend zeigt sich auch die Gastronomie der Barbagia. Hier herrscht eine herrliche Ruhe, welche eine seit Millionen Jahren dauernde Kultur charakterisiert, wie auch die gastfreundlichen Ortschaften der Barbagia zeigen.
Seulo, Aritzo, Desulo, Tonara, Fonni, Gavoi, Ollolai.
Routezeit: 3 Tage.
Seulo
In Barbagia bekommt man sehr oft typische sardischen Produkte: Käse, Fleischgerichte ( aus Schaf und Schwein ), womit die Einwohner typische Gerichte und Speisen vorbereiten, die eine sehr alte Tradition aufbewahren.
Unsere Route beginnt in Seulo, kleine Ortschaft nach der südlichen Barbagia genannt. Dank vielen Kastanien- und Haselnussbäumen, kann man hier einen exquisiten torrone bekommen.
Aritzo
Ideales Ziel für Liebhaber von Exkursionen im Wald und im Bergklima. Im historischen Zentrum kann man die Kirche S. Michele Arcangelo aus dem Jh. 500 bewundern, das Castello Arangino und Tacco Texile, charakteristisches Kalkfels aus dem bewohnten Ort sichtbar. Gustieren Sie die Kastanien, im Oktober oder während des Stadtfests, oder auch die Kastaniensuppe sa castagna istrampada. Eine typische Spezialität ist das Eis sa carapigna.
Desulo
Kleine Ortschaft mit typischen Holzbalkons, wo man Frauen mit der sardischen Tracht trifft. Erwähnenswert ist hier das ethnographische Museum “Montanaru", und vor allem Waldumgebungen mit den typischen Produkten, welche in der Sagra im November angeboten werden.
Tonara
Sehr bekannt für den torrone und für die riesen Glocken der Schafen und Kühen.
Hier gustiert man “prosciuttu" (Schinken, oft geräuchert, oder Wildschwein ), “sartizzu" (harte Wurst aus Schwein oder Wildschwein ), “marandula"
( Schweinkopf ), “casu axedu" ( Käsescheiben frisch gegärt und leicht sauer ) hulurgiones de patata (Ravioli mit Kartoffel- und Käsefüllung), oder auch minestra cun casu e'murgia
( Kartoffelsuppe mit salzigem Käse ). Danach die typischen Fleischgerichte am Spieß: Schwein und Lamm. Als Alternative gekochtes Schaffleisch mit Zwiebeln und Kartoffeln, sa tratalia e sa corda ( Innereien aus Lamm oder Kalb ) “is coccois de cibudda o casu" ( gefüllte Teigtaschen mit Tomaten, gesalzenem Käse und Zwiebeln ). Alles in Begleitung des typischen Rotweins Cannonau.
Fonni
Lokalität für Winter- und Sommerurlaub. Hier kann man das historische Zentrum bewundern, mit traditionellen Häusern aus Granit. Hier bekommt man Ziegenkäse in den Mölkereien und die biscotti “savoiardi", sardische Variante dieser Süßigkeit.
Gavoi, Ollolai
Nach Gavoi, optimal gelegen, findet man den See Lago di Gusana, einer der schönsten künstlichen Seen Sardiniens. Als Abschluß der Route ist Ollollai, mit weiten Wäldern und Felsen aus Granit, für seinen Asphodill bekannt.
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