Die größte und berühmteste Höhle Sardiniens verdankt ihren Namen einer weißbäuchigen Seehundart, die bis vor einigen Jahrzehnten dort hauste und ihre Jungen zur Welt brachte. Heute wird man diese Tiere kaum mehr antreffen, manche behaupten sogar, dass es sie gar nicht mehr gibt.
Die Grotte ist per Schiff vom Hafen von Cala Gonone aus erreichbar, auf dem Festland über einen Pfad oder eine vor kurzem angelegte Strasse. Sie liegt 5 km vom Hafen entfernt, erstreckt sich in einen Nord- und einen Südarm.
Der zu besichtigende Teil der Höhle besteht aus einem beleuchteten Tunnel in den das Meerwasser eindringt sowie aus zahlreichen Süßwasserseen. In vier Stunden ist die Grotte von Cala Fuili ais über einen leicht zu gehenden Weg erreichbar. Die Besichtigung der Grotte erfolgt mit Führung und entsprechender Ausrüstung. (Schutzhelm und Acetylbeleuchtung). Man kann 1200 m weit in diese wunderbare Grotte eindringen und dabei die zahlreichen Stalagmiten und Stalaktiten bewundern sowie die typische Fauna dieses Ortes. Führungen finden bis zu 7 Mal täglich statt.
Für Infos kann man sich an die Gesellschaft "Zente" richten, Exkursionengesellschaft mit Sitz in Dorgali (Nu) in Via Paolo Marras 15, 08022 - tel. Fax 0784 94378 -
www.zente.it - verantwortlich ist Graziano Masuri.