Sardinien: Ein Schatz im Mittelmeer

Einige sagen, Sardinien sei wie ein Museum unter freiem Himmel. Und dem, kann ich nur zustimmen. Es ist nicht leicht, ein Land zu finden, in dem die Spuren der Vorgeschichte so allgegenwärtig und lebendig ist wie auf dieser kleinen Insel.

Sardinien hat eine lange Geschichte zu erzählen, und viele historische Sehenswürdigkeiten und Monumente zu bieten.

Einige davon sind:

– Sehensürdigkeiten wie der Pozzo Sacro, ein nuraghischer Brunnenheiligtum. Einer der bekanntesten befindet sich in Paulilatino bei Oristano

Tomba dei giganti auf Sardisch „tumbas de sos gigantes“  auf deutsch „Gigantengräber“ Sie sind in ganz Sardinien verteilt.
– „la roccia dell’elefante“ es ist ein Felsen mit Elefantenform, er befindet sich bei Castelsardo

Antike Kirchen von historischen Wert, z.b. die Kirche San Giovanni in Sinis bei Cabras stammt vom V Jahrhundert, wahrscheinlich die älteste Kirche auf Sardinien.

Domus de Janas, sind alte Grabstätten übersetzt „Feengräber“, diesen etwas poetischen Namen haben diese wenig märchenhaften Felsengrüfte den Jahrhunderten alten Sagen und Legenden zu verdanken, die sich um die mysteriösen Grabstätten sammelten.

Alghero ist umgeben von mächtigen Mauern die man entlang der Küste in Richtung Meer zur Verteidigung gegen Angriffe der Barbaren aufgebaut hat. Die Architektur dieser Stadt erinnern an jene vier Jahrhunderte dauernde Besatzungszeit.

Sollte man sich in der Nähe von Alghero befinden, wäre ein kleiner Abstecher nach Argentiera in Erwägung zu ziehen. Dieser Ort ist vielleicht nicht unbedingt von historischem Wert, jedoch haben Engländer, die dort Anfang diesen Jahrhunderts nach Silber suchten, eine unheimliche Geisterstadt hinterlassen, wie man sie nur aus Western Filmen kennt.

Sardinien ist daher nicht nur wegen den Palmen, seinen Wunderschönen weißen Strände, und dem Smaragdgrünen Meer eine Reise Wert, sondern auch für seine Schätze die in allen Ecken zu bewundern sind.

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